„…wenn wir wirklich etwas Neues entwickeln wollen, müssen wir vollständig mit der Linken brechen“

(Interview mit GenossInnen aus Griechenland)

Griechenland befindet sich im Zentrum der Krise und der Kürzungsprogramme. Welche Stoßrichtung haben die gegenwärtigen Angriffe und welche sozialen Auswirkungen haben sie auf die Arbeiterklasse?

Es ist ja allgemein bekannt, dass sich die griechische Wirtschaft in einer tiefen Krise befindet und mittlerweile zum „schwächsten Glied“ in der Eurozone geworden ist. Abgesehen von dem gewaltigen Haushaltsdefizit (über 10% des BIP) und enormen Auslandsschulden (über 600 Milliarden, d.h. 150% des BIP) geht man davon aus, dass die Rezession 2012 die 5%-Marke erreichen wird. Währenddessen ist die Wirtschaft in den letzten drei Jahren um 15% geschrumpft. (mehr…)

Es gibt eine Alternative zu den Kürzungsprogrammen des Kapitalismus: Organisieren wir den Widerstand!

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Ein System in der Krise

Der Kapitalismus befindet sich in seiner tiefsten Krise. Das müssen selbst die Herrschenden zugestehen. Ihre Spekulationsblasen sind ge-platzt und die Auswirkungen ihrer Krise sind für jede und jeden ersichtlich. Sie sind nicht mehr in der Lage die Tatsache zu verschleiern, dass überall die ArbeiterInnenklasse für das Schlamassel des Kapitalismus bluten soll. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Entlassungen, Kürzungen von Sozialleistungen, anwachsende Jugendarbeitslosigkeit, Steuererhöhungen für RenterInnen und GeringverdienerInnen sowie Renten- und Sozialkürzungen für jede und jeden. Egal wo man lebt – in der sog. “fortgeschrittenen” kapitalistischen Welt ist die Krisenlösung überall gleich. Viele spüren und selbst Teile der herrschenden Klasse geben unumwunden zu, dass uns das schlimmste erst noch bevorsteht: Eine brutale Verschlechterung unserer Lebens- und Arbeitsbedingungen. Das wird über Jahre so weitergehen, wenn wir es zulassen. (mehr…)

Sozialrevolutionärer Diskussionszyklus in Berlin

nächstes Treffen am 8.5.1012 – Thema: Die Revolte von Kronstadt

Schankwirtschaft Laidak,
Boddinstr. 42/43,
12053 Berlin Neukölln.

Mehr Infos gibt es hier

Nr. 26 unserer Zeitschrift „Sozialismus oder Barbarei“ ist erschienen

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Ein Solidaritätsaufruf aus Griechenland: Offener Brief an unsere deutschen Kolleginnen und Kollegen

„Mutato nomine de te fabula narratur“ (lat.: „Unter geänderten Namen wird die Geschichte über dich erzählt“)< 1

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Das mag etwas seltsam klingen, aber vielleicht versteht Ihr es. Falls nicht, denkt einfach mal darüber nach. Was hier in Griechenland geschieht, geht auch Euch etwas an. Was uns hier widerfährt, wird auch Euch passieren. Wir sind alle arbeitende Frauen und Männer. Wir schuften hart zu flexiblen Arbeitszeiten und wir werden schlecht bezahlt. (Wenn wir überhaupt noch Arbeit haben). Sie drohen uns mit Lohnkürzungen und Entlassungen. Jeden Tag wird Euch erzählt, dass wir für die Wirtschaftskrise verantwortlich seien. (mehr…)



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