Archiv für Februar 2008

Veranstaltung: Rosa Luxemburg: Reform und Revolution

Veranstaltung:
Rosa Luxemburg – Sozialreform und Revolution
Donnerstag: 6.3.2008 um 19:30
Ort: „Villa“, Uetrechterstraße 32
(Wedding; Nähe U-Bhf. Seestraße)
Organisiert von der
Gruppe Internationaler SozialistInnen

Solidarität mit den BVG-Kollegen:Streik ist die einzige Sprache, die sie verstehen!

Der 39-stündige Warnstreik der BVG-KollegInnen war ein erster wichtiger Schritt, um weiteren Lohnkürzungen den Kampf anzusagen. Zurecht wurde das sog. „Verhandlungsangebot“ des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) von den Beschäftigten als pure Provokation aufgefasst.

Gegen die G8 – Aber nicht nur gegen die!

Unter dem zynischen Arbeittitel „Wachstum und Verantwortung“ tagt das diesjährige Gipfeltreffen der G 8 im mondänen Ostseebad Heiligendamm. Alles in allem ein bis ins Detail inszeniertes Herrschaftsritual: Kilometerlange Absperrzäune, ein gigantisches Polizeiaufgebot, Hausdurchsuchungen und Repressionen bei angeblich „gewaltbereiten“ Gipfelgegnern und fadenscheinige Dialogangebote an „konstruktive“ Globalisierungsgegner.

Gegen rote Nelken und linke Nekrophilie: Für den Kommunismus!

Lenin war bekanntlich nicht mit vielen Haaren, dafür aber zuweilen mit Weitsicht beschlagen. Als er die eingangs zitierten Zeilen in seiner mit Abstand besten Schrift „Staat und Revolution“ zu Papier brachte, wäre er jedoch nie im Traum darauf gekommen, dass Götzenkult und die Entsorgung revolutionärer Theorie zur jährlichen „linken“ Pflichtübung werden könnten. Same procedure as every year – zu früher Stunde und bei zuweilen arktischen Temperaturen versammelt sich die Restlinke unter dem Arbeitstitel „LL-Demo“ zum Schaulauf der Anachronismen.

Es geht nur anders: Nieder mit dem Lohnsystem!

„Tat oder Gedanke? Für revolutionäre Sozialisten besteht nicht das Problem eine Synthese aus diesen (…) Begriffen herzustellen. Es geht darum, den gesellschaftlichen Zusammenhang, in dem solche falschen Alternativen entstehen, zu zerstören.“ (Maurice Brinton)

Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von VW: Gegen den Nationalismus und die Logik des Profits!

Am 17. November gab die VW-Konzernleitung ihren Beschluss bekannt, die Produktion des VW-Golf aus Brüssel abzuziehen und in die Standorte Mosel und Wolfsburg zu verlegen. Dadurch sind 4000 Arbeitsplätze in Brüssel in Gefahr. Weitere tausend sind bei Zulieferern wie Meritor und Johnson Control, aber auch bei VW Pamplona (spanischer Staat) und VW Palmela (Portugal) bedroht.

Solidarité avec les collègues et les collègues de VW: Contre le nationalisme et la logique du profit!

Le 17e novembre la conduite de trust du VW annonçait sa décision de retirer la production du «Golf» de VW de Bruxelles et de l‘égarer dans les emplacements de la Moselle et de Wolfsburg. Par cela 4000 postes de travail sont en danger à Bruxelles. En plus quelques milliers sont menacé à des sous-traitants comme Meritor et Johnson Control, mais aussi au VW Pamplona (état espagnol) et chez VW Palmela (Portugal).

Aufstand in den Banlieues: Die Rebellion der Beleidigten!

Frankreich wird von einer Welle des Aufruhrs erschüttert, die der Tod der beiden Jugendlichen Bouna und Zyed am 27. Oktober ausgelöst hat, die während einer Hetzjagd der Polizei ums Leben kamen. Spontan mobilisierte die lokale Jugend auf den Straßen und protestierte. In dieser Nacht sind mehr als Tausend Autos verbrannt, Dutzende Busse und Gebäude aller Art angezündet und zerstört worden (Geschäfte, Schulen, Polizeikommissariate, verschiedene öffentliche Einrichtungen).

Irak: Gegen Imperialismus und Terror!

“Kapital und Arbeit haben sich nichts mehr zu sagen, sie haben einander nur mit eiserner Umarmung zu packen, und im Endkampf zu entscheiden, wer zu Boden geworfen wird“ (Rosa Luxemburg)

Die „Linke“ rechts liegen lassen!

„Der Lockvogel der politischen Verantwortung kommt übrigens nicht von irgendwoher; entspricht und entspringt vielmehr der Logik des bürgerlichen Denkens, dem es unbegreiflich bleibt, dass jemand sich aktiv mit der Politik beschäftigt, aber nicht „regieren“ will.“ (Johannes Agnoli)