Archiv für Januar 2009

Ausgabe Nr. 18/19 der Zeitschrift „Sozialismus oder Barbarei“ erschienen

Inhalt:
Keine Opfer für Staat und Nation: Kapitalismus abschaffen!
Der Kapitalismus ist das Problem – Der Klassenkampf die Lösung!
25 jahre IBRP: Ergebnisse und Perspektiven
Rezession in China: Die Arbeiterklasse beginnt sich zu wehren
Griechenland von der Wut zum Widerstand
SchülerInnen – und StudentInnenbewegung in Italien
Die Georgienfrage: Lenins letzter Kampf gegen den grossrussischen Chauvinismus
Lehren der deutschen Revolution 1918/19
Gaza: Das […]

Lehren der deutschen Revolution 1918/19

Der 9. November ist eine besonderes Datum im deutschen Geschichtskalender. Vor 70 Jahren brannten im Zuge der sog. Reichskristallnacht“ die Synagogen und jüdische Geschäfte, der Auftakt zum Massenord der Nazis. Vor nunmehr 20 Jahren fiel die Berliner Mauer, während der 9. November 1918 vor 90 Jahren als Auftakt der Novemberrevolution gilt. Fast genau ein Jahr nach der russischen Oktoberevolution war nun auch Deutschland vom revolutionären Fieber ergriffen worden. Angesichts der harten Bedingungen der Isolation und den quälenden Debatten über die Unterzeichnung des Vertrages von Brest Litowsk, war die deutsche Revolution für die russischen Bourgeoisie ein lang ersehnter Lichtblick. Die Isolation des revolutionären Russland schien gebrochen und die Weltrevolution auf dem Vormarsch.

Der Kapitalismus ist das Problem – Der Klassenkampf die Lösung

Wir befinden uns in der tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg und selbst Verteidiger des Kapitalismus gehen davon aus, dass es noch schlimmer kommt. Die Wirtschaftsexperten der Medien führen die Krise auf gierige Banker, arme Hypothekenbesitzer, Kredithaie und mangelnde staatliche Regulierung zurück. Sie gehen sogar soweit uns allen die Schuld für die Verschuldung zu geben. Sie versuchen alles, um zu verschleiern, dass das System selbst im Niedergang begriffen ist.

Gaza: Das imperialistische Massaker geht weiter

Bis jetzt hat die israelische Militäroperation “Gegossenes Blei” 500 Tote, die meisten davon Zivilisten, sowie 2000 Schwerverletzte gekostet. Es ist eine weiteres Gemetzel, dem schon einige andere im nicht enden wollenden Nahostkonflikt vorangegangen sind. Die harte israelische Reaktion auf den Beschuss von Kassam – und Katjuscha – Raketen durch die Hamas hat unerbittliche Zerstörungen angerichtet.