Archiv für April 2010

Nr. 21 unserer Zeitschrift „Sozialismus oder Barbarei“ erschienen

Inhalt:
Globale kapitalistische Krise: Organisieren wir den Widerstand!
Internationale Klassenkämpfe
Griechenland und die Dinge die noch auf uns zukommen werden
Die Revolte von Rosarno
Für die Einheit im Kampf aller Ausgebeuteten
ELENA – der „elektronische Datennachweis“
Reflektionen über den britischen Bergarbeiterstreik
Das IBRP wird zur „Internationalistischen Kommunistischen Tendenz“
Kommunistische Debatte: Antwort an „The Commune“
Lehren aus den revolutionären Erfahrungen in Russland
Kirgisien im Zentrum der […]

Globale kapitalistische Krise: Organisieren wir den Widerstand!

Es ist drei Jahre her, seit die Sub-Prime-Blase platzte und die neoliberalen Illusionen in ein unbegrenztes Wachstum auf der Grundlage spekulativer Finanzspielchen erschütterte. Die sog. Realwirtschaft, der ursprüngliche Ausgangspunkt der Finanzspekulation wurde von den Bergen überbewerteter Spekulationspapiere wie ein Tsunami überschüttet – und damit die schlimmste Krise in der Geschichte des Kapitalismus ausgelöst. Heute erzählen uns die kapitalistischen Ideologen, dass das Schlimmste vorbei sei. Dass sie damit nicht die Arbei-terklasse und die ärmsten Schichten meinen, ist offenkundig. Nicht einmal die Auspressung von Wert durch die tausendfach gesteigerte Ausbeutung könnte der Profitrate wieder Luft verschaffen, die trotz einiger Auf und Abs seit dreißig Jahren im Fallen begriffen ist. Die in-ternationale Kapitalistenklasse hat auf den Fall der Profitrate mit einem globalen Angriff auf die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse reagiert.

Aurora – Flugschrift unserer britischen Schwesterorganisation CWO

Aurora – Flugschrift der IKT in Farsi

Der Genozid an den Armeniern und die deutsche Beteiligung

„Wer redet heute noch von der Ausrottung der Armenier?“, fragte Hitler wenige Tage vor dem deutschen Überfall auf Polen in einer Besprechung, in der er u. a. ein hartes Vorgehen der SS-Totenkopfverbände gegen die Zivilbevölkerung ankündigte. Ein bemerkenswertes Zitat, welches zeigt, dass der armenische Genozid schon damals weitgehend bekannt war, und fanatischen Nationalisten wie Hitler auch als Vorbild diente. Gleichwohl werden die Ereignisse vor 95 Jahren zuweilen geleugnet, zumindest aber äußerst kontrovers diskutiert. Die historischen Fakten zu diesem Thema werden in der Türkei nach wie vor geleugnet, die Geschichtsbücher blieben gefälscht und wer z.B. als Journalist den Genozid auch nur erwähnt, ist schweren Repressalien ausgesetzt. Sehr oft kommt dies auch nicht vor, denn die liberale Presse untermauert tagtäglich die Geschichtsleugnung.