Archiv für November 2010

General Motors: Die Bosse und Gewerkschaften treffen auf den Widerstand der ArbeiterInnen

Am 16. Oktober begannen ArbeiterInnen des General Motors Montagewerks Lake Orion eine Protestkundgebung vor der Gewerkschaftszentrale der United Auto Workers (UAW), dem sog. „Solidaritätshaus“. Ihnen schlossen sich KollegInnen aus den Werken in Mansfield, Ohio und Indianapolis an, wo ArbeiterInnen des UAW Local 23 einen von der UAW vereinbarten Tarifvertrag niedergestimmt hatten.

Sozialrevolutionärer Diskussionszirkel in Berlin

Nächstes Treffen am 14.12. Thema: Klassenkämpfe und Globalisierung
Dienstag 14.12.2010 um 19:30 Uhr
Mehringhof (Blauer Salon)
Gneisenaustr. 2a
U-Bahnhof Mehringdamm (U6/U7) 14.12.2010
mehr Infos gibt es hier

Stuttgart 21: Endstation Schlichtungsgespräche?

Zweifellos beschränken sich die Kämpfe gegen das Milliardengrab Stuttgart 21 nicht darauf, ob jetzt der mittlerweile weltberühmte Stuttgarter Sackbahnhof mitsamt Infrastruktur in einen Durchgangsbahnhof umgebaut wird oder nicht. Der Hauptgrund für die Renitenz der SchwäbInnen ist, dass all diejenigen, die behauptet hatten, dass es kein Geld mehr für Bildung, Kultur und vieles andere gäbe, nun ein Projekt verwirklichen wollen, das mindestens 17 Milliarden verschlingen wird und dessen Notwendigkeit nicht nachvollziehbar und das sogar sicherheitstechnisch mehr als fragwürdig ist.

Die französische ArbeiterInnenklasse im Kampf gegen die Angriffe des kapitalistischen Staats und die Renten“reform“

Um dem Ausmaß und der Härte der Wirtschaftskrise von 2008 zu trotzen, ist die französische Bourgeoisie genau wie alle anderen Bourgeoisien gezwungen, die ArbeiterInnenklasse hart anzugreifen, damit sie die abgrundtiefen Defizite ausgleichen kann, die beim Versuch ihr sterbendes System zu „retten“, entstanden sind. Frankreich hat sich entschlossen, mit einem Angriff auf die Renten anzufangen, während Griechenland und Spanien rigorosere und umfassendere Maßnahmen getroffen haben. Nach Frankreich kommt Großbritannien an die Reihe, wo noch drakonischere Maßnahmen anstehen.