Archiv für April 2011

Die weltweite Krise erfordert den wirklichen Klassenkampf!

Die weltweite Krise die im Finanzsektor und der sog. Realwirtschaft enorme ökonomische Verwüstungen anrichtete, hat nach wie vor fatale Auswirkungen auf das internationale Proletariat. Die Wirtschaft kommt nicht in Gang, die Arbeitslosigkeit steigt und mit ihr die Ausweitung ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse. Die Jungen trifft es am härtesten. Viele sind dazu verdammt untätig zuhause zu sitzen, während andere sich zu Hungerlöhnen in befristeten Jobs abstrampeln müssen. Investitionen bleiben aus. Die Verwertungskrise und die sinkende Profitrate heizt die Spekulation auf Rohstoffe wie Öl aber auch Getreide weiter an, was unweigerlich die Preise von Grundnahrungsmittel in die Höhe treibt.

Nr. 24 unserer Zeitschrift „Sozialismus oder Barbarei“ ist erschienen

Inhalt:
Stilllegung aller Atomkraftwerke durch Stilllegung der herrschenden Klasse!
Von Hiroshima bist Fukushima
Revolten in der arabischen Welt – eine Krise der kapitalistischen Welt
Libyenkrise: Der Imperialismus bereitet weitere „demokratische“ Bombardierungen vor
Italienische und immigrierte ArbeiterInnen: Eine Klasse – Ein Kampf!
Knaststreiks in den USA: Die Gefangenen des Kapitals schlagen zurück
Perspektiven einer neuen Internationale
Solidaritätsaufruf für koreanische InternationalistInnen
Die weltweite Krise […]

Revolten in der arabischen Welt – eine Krise der kapitalistischen Welt!

Von Tunesien über Ägypten und Libyen bis hin nach Bahrain und Jemen befindet sich die arabische Welt im Aufruhr. Es ist noch zu früh um definitiv zu sagen wie sich diese Massenrevolten entwickeln werden. Aber eines es ist sicher – eine neue Epoche hat begonnen. Lassen wir in dieser Stelle Libyen beiseite, wo die Revolte in einen Bürgerkrieg zwischen Stämmen und rivalisierenden bürgerlichen Fraktionen umgeschlagen ist. Für die Kämpfe in den restlichen Länder, insbesondere Tunesien und Ägypten lässt sich die ermutigende Lehre ziehen, dass scheinbar allmächtige Regimes durch Massenwiderstand zu stürzen sind.

Die English Defence League: Kulturaktivisten oder rassistische Schläger?

Großbritannien gilt für gewöhnlich als eine „multiethnische“, „multikulturelle“ Gesellschaft und nach den Vorgaben der Political Correctness sind wir angehalten die „Kulturen“ anderer nationaler, ethnischer und religiöser Gruppen anzuerkennen und zu respektieren. Wenn man also angeblich angehalten ist alle „Kulturen“ unabhängig davon wie reaktionär und dämlich sie auch sein mögen zu respektieren, warum soll man dann nicht auch sein eignes „Englischsein“ (was immer das auch heißen mag) abfeiern dürfen, ohne als rassistisch zu gelten.

Manifest der Kommunistischen Linken an die Proletarier Europas (1944)

Seit fast fünf Jahren wütet der imperialistische Krieg in Europa mit all seinen Erscheinungen von Elend, Massakern und Zerstörung. An der russischen, französischen und italienischen Front sind Abermillionen Arbeiter und Bauern dabei, sich gegenseitig für die ausschließlichen Interessen eines schmutzigen und blutigen Kapitalismus abzuschlachten, der nur seinen Gesetzen des Profits und der Akkumulation gehorcht.