Archiv für Juni 2011

Es gibt eine Alternative – Antikapitalismus!

Am 30. Juni werden 800 000 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes streiken. Für die meisten wird es das erste Mal in ihrem Leben sein. Viele werden an Kundgebungen, Demonstrationen und Streikposten teilnehmen. Auf den Kundgebungen werden die Gewerkschaftsführer ihnen erzählen, dass es eine Alternative gäbe. Das stimmt! Aber es ist nicht das, was sie uns verkaufen wollen.

Indignados – ein Papier der „Commissione Lavoro“ aus Rom

Als „Kommission Arbeit“ der „Bewegung Italienische Revolution – Wirkliche Demokratie jetzt“ sehen wir in der Krise die Triebkraft für die Bewegung der spanischen Indignados und in anderen Ländern. Dies zeigen nicht zuletzt die Angriffe die die Regierungen aller Schattierungen von Berlusconi bis Zapatero auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnenklasse durchführen. Wir meinen daher dass die Frage der Arbeit im Zentrum der Debatten der Bewegung über Analysen und Aktivitäten stehen sollte und die Bewegung auf alle jene ausgeweitet werden muss, die ausgebeutet werden und den Preis für die Krise des kapitalistischen Systems zahlen sollen. Andernfalls können wir keinen wirklichen Einfluss auf die Gesellschaft nehmen.

Munis, la voz de la memoria …

Radikalfims hat einen Dokumentarfilm über das Leben des revolutionren Marxisten G. Munis produziert. Die GIS plant Filmvorführungen im deutschsprachigen Raum. Den Trailer gibt es hier:

Revolte In Syrien: Viele Tote und geplatzte Illusionen

Seit Februar ist Syrien ein Schauplatz des Massenmords. Tausende darunter viele Kinder sind getötet wurden. Die Reaktionen der „internationalen Gemeinschaft fallen bemerkenswert zurückhaltend aus. Syrien wird von den USA seit Jahrzehnten als „Unterstützer des Terrorismus“ eingestuft und sanktioniert. Allerdings erhoben die USA nicht die Forderung das Assad-regime abzulösen. Bemerkenswerterweise gab es keine UN-Resolution gegen Syrien und auch keinen Versuch militärisch zu intervenieren wie im Falle Libyens. Stattdessen beschränkt man sich auf einige sehr zurückhaltende Verurteilungen des staatlichen Vorgehens. Es liegt auf der Hand dass das Schicksal der syrischen Demonstranten damit zu tun hat das diesmal weder Petrodollars noch Ölvorkommen auf dem Spiel stehen. Ebenso ist es klar dass weder der Westen noch Israel einen Regimewechsel in Syrien begrüßen würden, da dies den Mittleren Osten noch weiter ins Chaos stürzen würde

Der seltsame Tod des Osama Bin Laden

Wie Bin Laden wirklich gestorben ist werden wir wahrscheinlich niemals erfahren. Der Einsatz der Navy Seals war schnell, bestimmt und hinterließ keine Spuren. Innerhalb weniger Stunden war der Bunker der Villa gestürmt, das Zielobjekt getötet und die Leiche per Helikopter auf ein Kriegsschiff im Indischen Ozean verfrachtet worden. Die USA wollen uns weismachen dass Bin Laden sogar eine Art islamische Bestattung bekommen hat. Aber warum wurde er nicht einfach festgenommen und vor ein internationales Tribunal gestellt. Warum diese Eile? Und warum wurde kein einziges Bild seiner Ergreifung live ausgestrahlt?