Archiv für September 2011

SchülerInnen- und StudentInnenkämpfe in Chile

In Chile nimmt die Mobilisierung von ArbeiterInnen und StudentInnen sowohl in Zahlen als auch an Entschlossenheit zu. In den letzten Tagen sind 600 000 Menschen in der Hauptstadt Santiago auf die Straßen gegangen. In allen anderen größeren Städten demonstrierten Tausende. Der Kampf richtet sich gegen die Privatisierung des Bildungssystems, die vor allem proletarische Familien und die Beschäftigten des Bildungssektors betrifft. Die Mobilisierung hat sich mittlerweile mit dem Kampf für eine bessere Gesundheitsversorgung und gegen die Kürzungen von Dienstleistungen verknüpft.

Wachsendes Elend für die rumänische ArbeiterInnenklasse

Am 19. August beschloss die rumänische Regierung in Bukarest die Haushaltsplanung für die Jahre 2012-2014. Seit zwei Jahren ist das Land schon Opfer einschneidender Kürzungsprogrammme, die die ArbeiterInnen buchstäblich in Angst und Schrecken versetzen. Nachdem ein neues Arbeitsgesetz verabschiedet wurde, welches ca. 6.5. Millionen Beschäftigte betrifft, stieg die Zahl von befristeten Beschäftigungsverhältnissen und Zeitverträgen sprunghaft an.

30.09.2011 – Neuer Diskussionszyklus startet! Arbeiterräte – die Organe der „Selbstemanzipation der Arbeiterklasse“?

Vor dem Hintergrund der weltweiten Krise werfen die Kämpfe der letzten Jahre verstärkte die Fragen auf: Wie kämpfen? Wie organisieren? Für welche Gesellschaft? In Frankreich wollten 2010 nicht alle nach den Demos nach Hause gehen und es bildeten sich die ersten Versammlungen auf den Straßen – die Betriebs- und Sektor-übergreifenden interpro.
Das Symbol für die Aufstandsbewegung […]