Archiv für April 2013

Gegen den „Klassenkrieg“ der Reichen: Es ist an der Zeit zu kämpfen!

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“, erklärte der milliardenschwere Invest-mentmanager Warren E. Buffet im November 2006 gegenüber der New York Times. Das war zwei Jahre vor dem Ausbruch der sog. „Subprimekrise“, die die Finanzblasen zum Platzen brachte und mit ihnen so manche neoliberale Selbstgewissheit. Die Pleiten einiger Finanzinstitute (mit zuweilen drolligen Namen wie „Frannie Mae“ oder „Freddie Mac“) entpuppten sich als Auftakt eines grandiosen Schlamassels.

Nr. 27 unserer Zeitschrift „Sozialismus oder Barbarei“ ist erscheinen

Inhalt:
Gegen den „Klassenkrieg“ der Reichen: Es ist an der Zeit zu kämpfen!:
Hugo Chávez: Weder Sozialist noch Antiimperialist
Das deutsche Kapital und die Eurokrise –
Ursachen und Grenzen eines Expansionsprojektes
Krieg in Mali: Der westliche Imperialismus als Strippenzieher
Eine neue internationalistische Stimme in Griechenland
100 Jahre ANC – 100 Jahre im Dienste des Kapitals
„Uníos Hermanos Proletarios“ – Der ArbeiterInnenaufstand in Asturien […]

Hugo Chávez: Weder Sozialist noch Antiimperialist

Am 5. März 2013 verstarb der venezolanische Präsident Hugo Chávez. Während seiner langen Amtszeit wurde er in vier Wahlen mit großer Mehrheit als Präsident bestätigt. Es steht außer Frage, dass er maßgeblich von den ärmeren Schichten der venezolanischen Gesellschaft unterstützt wurde, und es während seiner Amtszeit gerade für die Armen zu einigen Verbesserung kam

Das deutsche Kapital und die Eurokrise – Ursachen und Grenzen eines Expansionsprojektes

(Die Krise spitzt sich überall zu. Doch in Deutschland herrscht Friedhofsruhe. Warum ist das so? Diese Frage wird uns von GenossInnen aus anderen Ländern immer wieder gestellt. Der folgende Text wurde für ein internationales Publikum geschrieben und holt daher bewusst etwas weiter aus.)

„Die neue Wut“

Ein Rückblick auf die Bewegung gegen Hartz IV und Agenda 2010 mit all ihren Widersprüchen, Problemen und fragwürdigen Akteuren. Zur Einschätzung dieser Kämpfe siehe auch unseren Text „Der Stand der Bewegung: Am Arsch die Räuber!“ vom September 2004.