Archiv der Kategorie 'Germinal'

Gegen Ausbeutung, Krise und Krieg: It`s time to organise!

Wir leben in einer immer gefährlicheren Welt. Der Kapitalismus befindet sich in der tiefsten Krise seit 80 Jahren. Der Fall der Profitrate hat weltweit zu einer Stagnation der Investitionen geführt. Die Auswirkungen sind überall ersichtlich. Weltweit haben die Regierungen den Lebensstandard der ArbeiterInnenklasse unaufhörliche angegriffen, um so (vergeblich) zu versuchen, die durch die Finanzspekulation hervorgerufene Schuldenlast zu senken. Die ökologische Zerstörung des Planeten nimmt immer katastrophalere Formen an. Gleichzeitig hat die Wirtschaftskrise in vielen Regionen der Welt zu Aggressionen und kriegerischen Konflikten geführt. Ob nun im Südchinesischen Meer, im Mittleren Osten oder der Ukraine – überall lassen die imperialistischen Mächte in Erwartung eines offenen Konflikts ihre Muskeln spielen.

Krise, Krieg und Migration: Hungergames!

„Für den Konflikt: Riesenhafte Konzentration des Kapitals einerseits und wachsendes Massenelend andererseits, gibt es nur eine Lösung: Die soziale Revolution!“ (Friedrich Engels)

Es war absehbar, dass nach den Anschlägen von Paris die staatlichen Ausnahmegesetze weiter verschärft und die tägliche Hetze gegen ImmigrantInnen zunehmen würden. Die sog. „Flüchtlingskrise“ beherrscht weiter die Schlagzeilen. „Grenze der Belastbarkeit“, „unkontrollierte Zuwanderung“ und „Gefahr für die innere Sicherheit“ – lauten nur einige von vielen Stichwörtern der täglichen Stimmungsmache

Gegen den kapitalistischen Krieg! Gegen jeden Nationalismus! Die einzige Perspektive ist der internationale Klassenkampf!

Dieses Jahr fällt der 1. Mai mit dem 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges zusammen. Am 8. und 9. Mai 1945 feierten die Überlebenden das Ende eines sechs Jahre andauernden Massakers, welches annähernd 100 Millionen Menschen das Leben kostete. Bisher hat sich ein Flächenbrand mit dem Ausmaß von 1939-1945 nicht wiederholt. Dennoch ist in der Welt keinen Moment Frieden eingekehrt

Nationalistische Massaker in der Ukraine: Es gibt keine „richtige“ Seite im imperialistischen Krieg!

Auch nach dem zweiten Minsker Abkommen geht das Leiden der Menschen in der Ostukraine weiter. Schon jetzt hat der Konflikt einen entsetzlichen Blutzoll an Menschenleben gekostet. Nach Angaben des UN Menschenrechtsrats sollen bisher 5.486 Menschen getötet und 12.972 verwundet worden sein, Zahlen die angesichts der Heftigkeit der Kämpfe sicherlich untertrieben und mittlerweile überholt sind.

Das Massaker bei Charlie Hebdo: Ein Ausdruck der Barbarei des Kapitalismus

Nach dem blutigen Einsatz der französischen Sicherheitskräfte besteht kein Zweifel, dass die Massaker an in den Redaktionsräumen der Satirezeitschrift Charlie Hebdo und einem jüdischen Lebensmittelgeschäft auf das Konto von Dschihadisten gehen. Die ohnehin schon im Auftrieb begriffenen rassistischen und islamfeindlichen Bewegungen in ganz Europa werden dadurch weiter gestärkt werden. Genau das hatten die Mörder einkalkuliert. Eine schärfere Diskriminierung und Unterdrückung der Muslime wird potentiell auch ihren kleinen fanatischen Gruppen neuen Zulauf bringen. Weitere Gewaltakte und ein noch aggressiverer Rassismus sind vorprogrammiert. Das ist der Krieg den sie wollten. Doch die Akte terroristischer Minderheiten fallen nicht vom Himmel. Sie gedeihen in einem Klima endloser Brutalität und Unmenschlichkeit