Archiv der Kategorie 'Imperialismus/Krieg'

Gegen Ausbeutung, Krise und Krieg: It`s time to organise!

Wir leben in einer immer gefährlicheren Welt. Der Kapitalismus befindet sich in der tiefsten Krise seit 80 Jahren. Der Fall der Profitrate hat weltweit zu einer Stagnation der Investitionen geführt. Die Auswirkungen sind überall ersichtlich. Weltweit haben die Regierungen den Lebensstandard der ArbeiterInnenklasse unaufhörliche angegriffen, um so (vergeblich) zu versuchen, die durch die Finanzspekulation hervorgerufene Schuldenlast zu senken. Die ökologische Zerstörung des Planeten nimmt immer katastrophalere Formen an. Gleichzeitig hat die Wirtschaftskrise in vielen Regionen der Welt zu Aggressionen und kriegerischen Konflikten geführt. Ob nun im Südchinesischen Meer, im Mittleren Osten oder der Ukraine – überall lassen die imperialistischen Mächte in Erwartung eines offenen Konflikts ihre Muskeln spielen.

Irland: 100 Jahre nach dem Easter Rising (1916)

Die heutige Irische Republik wurde formell am Ostermontag 1949 ins Leben gerufen. Die Wahl des Tages war kein Zufall, sondern eine bewusste symbolische Identifikation mit dem Osteraufstand, der genau 33 Jahre vorher stattgefunden hatte. Um die Ereignisse des Osteraufstandes von 1916 ranken sich allerlei Mythen und Legenden. So wird oft behauptet, dass der Osteraufstand der Funken war, an der sich die republikanische Bewegung entzündete, was schließlich in der irischen Unabhängigkeit mündete. Der folgende Text unserer britischen Schwesterorganisation CWO legt einen anderen Schwerpunkt: Das Verhältnis von Nationalismus und dem Kampf der Arbeiterklasse für den Sozialismus. Er zeigt die verhängnisvollen Folgen einer Beteiligung der Arbeiterklasse an nationalistischen Bewegungen im Zeitalter des Imperialismus auf.

Shades of Grey: Rojava, der „Spirit of 36“ und das Wolkenkuckucksheim der „Linken“

„Hegel bemerkte irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce. (…) Die Tradition der toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf den Gehirnen der Lebenden. Die soziale Revolution (…) kann ihre Poesie nicht aus der Vergangenheit schöpfen, sondern nur aus der Zukunft. Sie kann nicht mit sich selbst beginnen, bevor sie allen Aberglauben an die Vergangenheit abgestreift hat. Die früheren Revolutionen bedurften der weltgeschichtlichen Rückerinnerung um sich über ihren eigenen Inhalt zu betäuben. Die Revolution (…) muss die Toten begraben lassen, um bei ihrem eigenen Inhalt anzukommen.“ (Karl Marx)

Das Auftauchen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) leitete eine neue Runde blutiger Verteilungskämpfe in der ohnehin schon krisengeschüttelten des Mittleren Ostens ein. Erwartungsgemäß führte diese Entwicklung auch im buntscheckigen Spektrum der Restlinken zu Verunsicherungen, weiteren Verwirrungen und allerlei politischen Bocksprüngen.

Massensterben auf dem Mittelmeer: Die Barbarei des kapitalistischen Profitstrebens

Das Mittelmeer ist zu einem der größten Friedhöfe der Welt geworden. Jedes Jahr versuchen tausende Flüchtlinge die Gewässer zwischen der afrikanischen Küste und Italien zu überwinden. Es ist immer wieder von neuem eine tragische Reise ohne Wiederkehr

Nationalistische Massaker in der Ukraine: Es gibt keine „richtige“ Seite im imperialistischen Krieg!

Auch nach dem zweiten Minsker Abkommen geht das Leiden der Menschen in der Ostukraine weiter. Schon jetzt hat der Konflikt einen entsetzlichen Blutzoll an Menschenleben gekostet. Nach Angaben des UN Menschenrechtsrats sollen bisher 5.486 Menschen getötet und 12.972 verwundet worden sein, Zahlen die angesichts der Heftigkeit der Kämpfe sicherlich untertrieben und mittlerweile überholt sind.