Archiv der Kategorie 'Rassismus/Migration'

Wahlspektakel 2017: Nationalismus und falsche Alternativen

Oberflächliche politische Beobachter bezeichnen den Wahlkampf allgemeinhin als langweilig. Das Rennen sei längst gelaufen, offen sei lediglich der Kampf um Platz 3, so eine gängige Meinung. Ob dies so ist, bleibt abzuwarten. Der Unterhaltungswert des diesjährigen Wahlspektakels mag sich in Grenzen halten, auffällig ist jedoch eins: Die rasante Rechtsverschiebung der politischen Diskurse.

Unter falscher Flagge: Die Liaison der sog. „Internationalistischen Genossen“ (Griechenland) mit antisemitischen Verschwörungsfreaks und ihre nationalistische Metamorphose

Prolog: Krise und Verschwörung
Zeiten der Krise und des Umbruchs boten schon immer einen fruchtbaren Boden für Verschwörungstheorien und Wahnvorstellungen. Im Mittelalter glaubte man an die gottgegebene Ordnung, aber auch an den Teufel und Hexerei. Den Juden wurde angelastet die Brunnen vergiftet, Ernten verzaubert oder die Pest gebracht zu haben. Sie standen im Verdacht schwarze Magie […]

Krise, Krieg und Migration: Hungergames!

„Für den Konflikt: Riesenhafte Konzentration des Kapitals einerseits und wachsendes Massenelend andererseits, gibt es nur eine Lösung: Die soziale Revolution!“ (Friedrich Engels)

Es war absehbar, dass nach den Anschlägen von Paris die staatlichen Ausnahmegesetze weiter verschärft und die tägliche Hetze gegen ImmigrantInnen zunehmen würden. Die sog. „Flüchtlingskrise“ beherrscht weiter die Schlagzeilen. „Grenze der Belastbarkeit“, „unkontrollierte Zuwanderung“ und „Gefahr für die innere Sicherheit“ – lauten nur einige von vielen Stichwörtern der täglichen Stimmungsmache

Massensterben auf dem Mittelmeer: Die Barbarei des kapitalistischen Profitstrebens

Das Mittelmeer ist zu einem der größten Friedhöfe der Welt geworden. Jedes Jahr versuchen tausende Flüchtlinge die Gewässer zwischen der afrikanischen Küste und Italien zu überwinden. Es ist immer wieder von neuem eine tragische Reise ohne Wiederkehr

Das Sterben vor Lampedusa: Nur die Überwindung des Kapitalismus kann diese Barbarei beenden!

Früher oder später musste es passieren und nun ist es wieder passiert. Dass Massensterben vor der Küste von Lampedusa ist kein „tragischer Unfall“ sondern die logische Konsequenz der Politik der Bourgeoise, um den Strom von Flüchtlingen oder „einfachen MigrantInnen“ auf der Suche nach Arbeit zu stoppen. Allesamt Menschen, die versuchen vor Bürgerkriegen und Armut zu fliehen. Die erste Konsequenz dieser Politik besteht darin, die ImmigrantInnen zu einer billigen Ware zu machen. Gefügige Arbeitskräfte, die leicht zu erpressen sind, setzen der wichtigsten Existenzgrundlage des Kapitalismus kaum Grenzen: Die exzessive Auspressung von Mehrwert. Das ist die Grundlage der rigiden Einwanderungsgesetze, die von den Regierungen aller Couleur auf den Weg gebracht wurden und werden