Archiv der Kategorie 'Rassismus/Migration'

Das Sterben vor Lampedusa: Nur die Überwindung des Kapitalismus kann diese Barbarei beenden!

Früher oder später musste es passieren und nun ist es wieder passiert. Dass Massensterben vor der Küste von Lampedusa ist kein „tragischer Unfall“ sondern die logische Konsequenz der Politik der Bourgeoise, um den Strom von Flüchtlingen oder „einfachen MigrantInnen“ auf der Suche nach Arbeit zu stoppen. Allesamt Menschen, die versuchen vor Bürgerkriegen und Armut zu fliehen. Die erste Konsequenz dieser Politik besteht darin, die ImmigrantInnen zu einer billigen Ware zu machen. Gefügige Arbeitskräfte, die leicht zu erpressen sind, setzen der wichtigsten Existenzgrundlage des Kapitalismus kaum Grenzen: Die exzessive Auspressung von Mehrwert. Das ist die Grundlage der rigiden Einwanderungsgesetze, die von den Regierungen aller Couleur auf den Weg gebracht wurden und werden

Die Alternative ist nicht “Faschismus oder Parlamentarismus“ sondern „Sozialismus oder Barbarei“

Die neonazistischen Banden der „Goldenen Morgenröte“ sind die inoffiziellen Erfüllungsgehilfen der repressiven Herrschaft des parlamentarischen Staates. Sie führen einen regelrechten Klassenkrieg gegen die ArbeiterInnenklasse. Dies war von jeher die historische Aufgabe des Nazismus.
In Anbetracht der derzeitigen Lage in Griechenland sind die Neonazis zu einem Bestandteil der neoliberalen Krisenverwaltung des Kapitalismus geworden. Trotz ihrer gegen das System gerichteten Demagogie drücken sie in der extremsten Form eine arbeiterInnenfeindliche Haltung aus. Sie entspringen den Gedärmen einer krisengeschüttelten bürgerlichen Gesellschaft. Ihr Nährboden ist die rapide Abwertung der Arbeitskraft, die Unterdrückung der schwächsten Teile der ArbeiterInnenklasse sowie eine rassistische und nationalistische Propaganda, die bereits fester Bestandteil der Politik der konservativen und sozialdemokratischen Regierungen war

Wilder Streik von ArbeitsmigrantInnen in Nardó (Apulien)

In der italienischen Provinz Apulien hat sich ein erster spontaner Streik von immigrierten LandarbeiterInnen entzündet. Er spielt sich in der Nähe des Touristenortes Nardó ab, wo jedes Jahr tausende Flüchtlinge aus Afrika und dem Maghreb zu Hungerlöhnen Wassermelonen und Tomaten ernten müssen. Nun haben sie aus Protest gegen die niedrigen Löhne die Arbeit niedergelegt

Die English Defence League: Kulturaktivisten oder rassistische Schläger?

Großbritannien gilt für gewöhnlich als eine „multiethnische“, „multikulturelle“ Gesellschaft und nach den Vorgaben der Political Correctness sind wir angehalten die „Kulturen“ anderer nationaler, ethnischer und religiöser Gruppen anzuerkennen und zu respektieren. Wenn man also angeblich angehalten ist alle „Kulturen“ unabhängig davon wie reaktionär und dämlich sie auch sein mögen zu respektieren, warum soll man dann nicht auch sein eignes „Englischsein“ (was immer das auch heißen mag) abfeiern dürfen, ohne als rassistisch zu gelten.

Italienische und immigrierte ArbeiterInnen: Eine Klasse – Ein Kampf!

Der folgende Text wurde von unseren italienischen GenossInnen von Battaglia Comunista als Flugblatt verteilt. Die herrschende Klasse Italiens zieht derzeit alle Register um angesichts der Revolten in Nordafrika vor einer Flut von Flüchtlingen zu warnen und den Rassismus weiter zu schüren. Was sie natürlich nicht sagen ist, dass sie Ben Ali, Ghaddaffi und Mubarak fürstlich dafür bezahlt haben, damit niemand den Elendszonen dieser Diktaturen entkommt. Wie die herrschende Klasse in anderen Ländern ist sie schnell dabei Ängste zu schüren und auszunutzen und rassistische Spaltungslinien zu zementieren. Das folgende Flugblatt ist ein Teil unserer Anstrengungen als internationale Organisation dagegen vorzugehen.