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Neue Broschüre: 1921: Beginn der Konterrevolution


„Heute sind wir Zeugen der Tragödie einer sozialen Revolution, die aufgrund der Passivität der europäischen Völker in nationalen Grenzen gehalten wird und von intelligenten und gut bewaffneten reaktionären Kräften bedroht wird. Sie ist daher erstickt und darauf reduziert gegen einen inneren und äußeren Feind auf Zeit zu spielen. Wir haben gesehen, wie viele Fehler gemacht wurden, viele Irrtümer sind offenbar geworden und vom libertären Standpunkt haben sich viele kostbare Wahrheiten bestätigt.“ Dies schrieb Victor Serge in seinem Essay „Die Anarchisten und die Erfahrungen der Russischen Revolution“ im März 1921 unmittelbar vor dem Aufstand in Kronstadt, der das ganze Drama der Entwicklungen in Russland einmal mehr vor Augen führte. Wie konnte es geschehen, dass eine soziale Revolution, die die Kämpfe des internationalen Proletariats weltweit inspirierte in die Isolation geriet und letztlich in Parteidiktatur und Staatskapitalismus endete? (mehr…)

Gegen Ausbeutung, Krise und Krieg: NO WAR BUT THE CLASS WAR!


Flugschrift als pdf

„Das Recht auf Leben steht über dem Privateigentum!“
(Wandparole aus der Russischen Revolution)

Ein weiterer 1. Mai inmitten von imperialistischen Spannungen, die Kriege anheizen und weitere zu entfachen drohen, die weitaus härtere und destruk-tivere Ausmaße annehmen als die Konflikte der letzten Jahrzehnte. Der Zu-sammenbruch der UdSSR wurde von bürgerlichen Ideologen aller Couleur als Beginn einer neuen Ära des Friedens und der Prosperität gefeiert. In Wirklichkeit ist jedoch, mittlerweile für jeden ersichtlich, genau das Gegenteil eingetreten, – und es hätte auch gar nicht anders sein können. Die Gründe die zum Zusammenbruch des „Ostblocks“ führten, haben den „Westen“ weder ausgespart, noch sind sie verschwunden. Trotz des Auftauchens neuer Akteure auf der Bühne der Weltwirtschaft befinden sich die Fundamente des weltweiten kapitalistischen Systems in einem kontinuierlichen Verschleißprozess. (mehr…)

Neue Broschüre zur Kommunistische Linken:

KomLi
Der Begriff „Kommunistische Linke“ ist heute etwas verwirrend. Wir benutzen ihn nicht häufig. Vielmehr ziehen wir es vor und uns als „Internationalistinnen“ zu bezeichnen. Wir versuchen auch den Begriff „Italienische Linke“ nach Möglichkeit zu vermeiden, weil auch er zu noch mehr Verwirrung führen kann. (mehr…)

Arthur Goldstein (KAPD): Gegen den Nationalkommunismus!

„Macht die Sache des Volkes zur Sache der Nation, dann wird die Sache der Nation die Sache des Volkes sein!“ fasste der nationalistische Propagandist Karl Otto Paetel1 die Quintessenz der Ideologie des Nationalbolschewismus zusammen, die heutzutage von der extremen Rechten wieder intensiv rezipiert wird. Die Grundzüge dieser reaktionären Konzeption gehen auf die Umtriebe der beiden sog. „Hamburger Nationalkommunisten“ Fritz Wolffheim und Heinrich Laufenberg zurück, die Anfang der 20er Jahre argumentierten, dass das sog „Versailler Diktat“ zu einer „Verstümmelung des deutschen Reichkörpers“ und zu einer „Proletarisierung des gesamten deutschen Volkes geführt“ habe. Daraus leiteten sie die Notwendigkeit eines „Burgfriedens zwischen Kapital und Proletariat ab, und traten für einen „revolutionären Volkskrieg“ im Bündnis mit der Sowjetunion gegen die westlichen Ententemächte ein. Dieses nationalistische Konglomerat mündete schließlich in antisemitischen Hetztriaden, die sich maßgeblich (aber nicht nur) gegen den damaligen KPD-Vorsitzenden Paul Levi richteten. Derart reaktionäre Töne sorgten in der kommunistischen Bewegung für Verwunderungen und allerlei Konfusionen. (mehr…)

Erklärung der IKT zur Auflösung der GIO (Kanada)

Im Januar diesen Jahres erhielt die IKT von den kanadischen GenossInnen der GIO die folgende Mitteilung:
„Als Ergebnis der Probleme, die die GIO innerhalb der IKT verursacht hat, haben die Mitglieder der GIO beschlossen ihre Aktivitäten als Gruppe im Interesse der IKT zu beenden. Ein Bericht wird Euch in den nächsten Monaten zugehen. Wir erwägen die Gründung eines neuen Zirkels, um die internationalistischen Kräfte in Kanada zu reorganisieren.“
Wir nahmen dies mit gemischten Gefühlen auf. Wir hätten es vorgezogen, dass die GIO niemals den Fehler gemacht hätte, einen Genossen der in der Vergangenheit Gewalt gegenüber Frauen ausübte, aufzunehmen. Genauso bedauern wir die diversen Bemühungen diese Entscheidung vor der ganzen IKT zu verschleiern. (mehr…)