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US-Wahlen: Eine Überraschung, aber keine unerwartete

Der arrogante Trump hat die unnahbare Clinton geschlagen, ein extrem rechter Populist hat über eine rechtsgerichtete Technokratin triumphiert, die versuchte sich als progressive Linke auszugeben. Indem er an die Bauchgefühle und Ängste der amerikanischen Wähler appellierte gelang es ihm, eine vorgeblich kultivierte Vertreterin der Establishments aus dem Rennen zu schlagen.
Der „Populismus“ hat im Kernland des weltweiten Kapitalismus den Sieg davongetragen und die Erfolge der extremen Rechten in Westeuropa (Frankreich, Skandinavien, Österreich und teilweise Deutschland) und Osteuropa (Ungarn und Polen) überflügelt. (mehr…)

Unter falscher Flagge: Die Liaison der sog. „Internationalistischen Genossen“ (Griechenland) mit antisemitischen Verschwörungsfreaks und ihre nationalistische Metamorphose

Prolog: Krise und Verschwörung

Zeiten der Krise und des Umbruchs boten schon immer einen fruchtbaren Boden für Verschwörungstheorien und Wahnvorstellungen. Im Mittelalter glaubte man an die gottgegebene Ordnung, aber auch an den Teufel und Hexerei. Den Juden wurde angelastet die Brunnen vergiftet, Ernten verzaubert oder die Pest gebracht zu haben. Sie standen im Verdacht schwarze Magie zu betrieben, Kinder zu rauben oder Spione fremder Mächte zu sein. Vor allem aber wurden sie bezichtigt Wucherer zu sein, ja das ganze Geldsystem zu kontrollieren. Auch heute grassieren die wahnsinnigsten Vorstelllungen und Deutungsmuster, die die Verwerfungen der kapitalistischen Gesellschaft auf das Wirken geheimer Mächte, perfider Verschwörungen und nicht zuletzt auf die „Diktatur der Finanzmärkte“ (Oskar Lafontaine) zurückführen. Die Krise bringt die „Widersprüche der bürgerlichen Produktion zum Eklat“ (Karl Marx). Doch für viele stellt sie sich „auf den ersten Blick als Kreditkrise oder Geldkrise“ dar. (mehr…)

Stalinistische Verleumdungskampagne gegen die GenossInnen der Gruppe „Soziale Befreiung““

Eine von der Gruppe „Soziale Befreiung“ geplante Veranstaltung über den Spanischen Bürgerkrieg ist offenbar Zielscheibe eines durchsichtigen Manövers stalinistischer Kräfte. Wir verweisen daher auf die Erklärung der GenossInnen

Ungarn 1956: Arbeiteraufstand gegen die Parteidiktatur

Sechzig Jahre liegt es zurück, seit dem der Einmarsch der russischen Armee das kurze Leuchtfeuer der Ungarischen Revolution in Asche und Blut und Kerkern erstickte. Die Größe des Ereignisses verbietet es die Ungarische Revolution leichtfertig in Kategorien von Sieg oder Niederlage abzuhandeln. Die Ursachen warum dieser Arbeiteraufstand so niedergeschmettert werden konnte, weshalb innerhalb kurzer Zeit fast wieder Friedhofsruhe einkehrte und warum die Selbstermächtigung nicht dazu führte, das revolutionäre Organisationen entstehen konnten, liegt auch in den nur noch schwer entzifferbaren Hoffnungen und Träumen der Aufständischen begründet, der seit Jahrzehnten unter einem Ballast erfolgreicher ideologischer Verklärungen verschüttet liegt.
Ein Blick zurück muss die falschen Illusionen und trügerischen Erwartungen der damaligen Zeit benennen, damit wir fähig werden zu verstehen, welche Fehler in Zukunft zu vermeiden sind. (mehr…)

Gegen die Diktatur des Kapitals! Für den Klassenkampf!

Interventionen zur Stadtverschönerung in Berlin:


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